Dein Start, ins Läuferleben

 

Laufen ist für mich eines der schönsten Dinge im Leben geworden, das ich eines Tages an der Startlinie für einen Marathon stehen werde, hätte ich nie gedacht. Mein Start ins Läuferleben begann auch in kleinen Schritten, die mich aber zu großen Erfolgen gebracht haben. Nicht in Form von Pokalen, sondern in Form von der positiven Veränderung die es mit sich brachte. Der Anfang ist nicht immer leicht, zwischendurch wird es sicher auch mal unangenehm und am Ende wird es dir die schönsten Momente zaubern.

Laufen kann jeder, wir müssen es nur tun

Für deinen persönlichen Start ins Läuferleben, braucht es nur ein paar Schritte:

Schritt 1: Ein konkretes Ziel

Ja ich weiß, immer dieses Thema, um etwas zu erreichen, musst du dir Ziele setzen. Das haben dir schon viele Ratgeber, Coaches oder andere Personen gesagt, dennoch aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es tatsächlich eine Rolle auf dem Weg zum Läufer spielt.

Mein Ziel war es, eine Sportart zu finden, die mir dabei hilft mich wieder in meinem Körper wohl zufühlen. Mit den kleinen Erfolgen Woche für Woche, wuchs in mir der Traum eines Tages einen Marathon zu laufen, was mich angetrieben hat. Der angenehme Nebeneffekt, ich habe abgenommen, meinen Körper wieder gespürt und endlich Frieden mit ihm geschlossen.

 

Schritt 2: Melde dich für einen Lauf an

Keine Angst, es muss nicht gleich der Marathon oder Halbmarathon sein. Fange an und starte bei kleinen Volksläufen mit 5 Kilometern oder 10 Kilometern. In 8 – 10 Wochen wird es dir durch ein stetiges Training locker und leicht fallen, 5 Kilometer am Stück laufen zu können. Wenn du geübter bist und Sport für dich kein Neuland ist, sind auch in diesem Zeitraum 10 Kilometer machbar.

Achtung, nimm dir ein realistisches Ziel vor, du wirst es nicht schaffen in 8 Wochen einen Marathon zu laufen. Wichtig ist, dass du dir ein konkretes Ziel vornimmst, ein fixes Datum, so hast du dein Lauf-Navi auf den Weg zum Laufen mit Spaß und Freude eingestellt.

Schritt 3: Laufe mit anderen

Gemeinsam läuft es sich leichter. Suche dir einen Laufpartner oder starte in einem Lauftreff. Gerade für Anfänger bietet ein Lauftreff einen schönen Rahmen. Man kann sich von anderen Tipps holen und treffen sich mit Menschen die genauso wie du die positive Seite des Laufens entdecken möchten. Und du hast einen festen Termin in der Woche, so findet dein Lauftraining keine Ausreden.

Schritt 4: Führe ein Trainingstagebuch

Mithilfe von Apps oder Trackern ist das heute kein Problem mehr. Zeichne dein Training auf und erfahre deine Trainingsdaten z.B. zurückgelegte Strecke, Dauer, Puls, Schrittlänge,….

Am Ende einer Woche, eines Monats oder eines Jahres, lassen sich die Daten zusammenzählen und man kann seine Fortschritte schwarz auf weiß sehen.

Gerne kannst du auch deine Leistungen in deinem Kalender festhalten, am Ende der Woche siehst du, wie umfangreich dein Training war und du kannst dich damt motivieren.

Schritt 5: Belohne dich

Natürlich freust du dich, wenn dein Gewicht auf dem Digitalauge weniger wird, deine Kleidung locker sitzt und du nicht mehr so schnaufen brauchst, wenn du eine Treppe hochläufst. Nur vergesse dich nicht, dich mit schönen Dingen zu belohnen oder zu verwöhnen.

Ich habe mich für das erreichen der Ziele von 5, 10, 15, 20 Kilometern jeweils mit Dingen belohnt, die mir das Training erleichtert oder noch schöner gemacht haben. Eine neue Laufjacke, neue Laufschuhe, einen Trainingscomputer,… Dinge die mir im Wert manchmal einfach zu teuer waren, daher einen besonderen Wert verzeichnen. Auch mal eine Massage, einen schönen Abend mit Freunden in meinem Lieblingsrestaurant waren Belohnungen.

Heute belohne ich mich immer noch und nach erreichen der Ziellinie gerne mit einem guten Essen oder einem leckeren alkoholfreien Bier. Für die langen Trainingseinheiten für die Marathonvorbereitung mit neuen Laufschuhen oder anderen Accessoires.

 

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