Manchmal läuft´s nicht ….

Manchmal läuft´s nicht...

… Timeout an relax

Der Countdown für den Marathon in Frankfurt Ende Oktober läuft und meine Vorbereitungen hierfür sollten auf Hochtouren laufen. Nur manchmal läuft es im Leben einfach nicht so wie man gerne möchte, seit zwei Wochen sitze ich in meinem Motivationstief fest. Keine Lust auf Laufen, Krafttraining, Stabiübungen, Stretching,…..

Migräne, Unwohlsein und Kraftlosigkeit plagen mich. Heute morgen wollte ich meine Tiefzone verlassen, zog meine Laufschuhe an und mehr wie 5 km waren einfach nicht drin. Gedanken, Zweifel und Mutlosigkeit sind im Training derzeit meine Begleitung. Schaffe ich das auch, 42 Kilometer, dir tut nach 24 km alles weh….. Ein Gedankenkarusell, welches mich demotiviert an meinem Ziel weiter zu arbeiten.

Als ich 2015 mit dem Laufen begann, hatte ich nicht das Ziel eines Tages Halbmarathon oder Marathon laufen zu wollen. Im Gegenteil, ich wollte abnehmen, endlich was für mich und meine Gesundheit tun und einfach glücklich sein. Dass ich heute an diesem Punkt bin, ein Ziel zu verwirklichen, welches für mich so unerreichbar scheint, verdanke ich dem Laufen.

Du wirst dich jetzt vielleicht fragen, wieso das?

Abnehmen und glücklich sein, waren mein Zündstoff für den Beginn dieser Geschichte. Heute weiß ich, dass  mir das Laufen viel mehr gegeben hat. Es hat mich aus meinem Selbsthass befreit, hat mir gezeigt, dass ich nicht kämpfen muss, sondern immer ein Sieger bin und mir den Mut gegeben neue Wege zu gehen. Ich habe gelernt mir selbst zu vertrauen, mich selbst anzunehmen, ich selbst zu sein und dass es keine Ideale gibt, denen man nacheifern muss.

Laufen ist für mich vielmehr als nur ein Lebensstil, es hat mir einen neuen Weg aufgezeigt, den ich nur Kennenlernen und lieben lernen konnte, weil ich bereit war mich zu bewegen. Wenn wir etwas verändern möchten, dann müssen wir in Bewegung kommen. Wir Menschen bleiben lieber stehen, warten auf den Moment, dass uns jemand abholt, an der Hand nimmt und zeigt was wir tun müssen. Am Besten noch für uns die Arbeit übernimmt und wir anschließend glücklich sind. Nur warten wir vergeblich und werden diese innere Sehnsucht nicht stillen können, denn das was wir brauchen haben wir in uns. Wir müssen unserem Körper zuhören, unsere Gedanken ordnen und unseren inneren Sehnsüchten die Möglichkeit geben, sie zu spüren. Manchmal kann es helfen sich in der Natur einen ruhigen Ort zu suchen, die Augen zu schließen und zu spüren.

Oder wie es bei mir ist, die Laufschuhe schnüren, den Gedanken den notwendigen Raum zu geben und den Emotionen und Gefühlen zu vertrauen. Menschen sind nicht perfekt, sie machen Fehler benötigen Unterstützung oder auch einfach nur eine Zeit der Stille. Durch die mediale Welt bekommen wir so viele Reize, dass es uns häufig schwer fällt die Konzentration auf sich selbst zu bewahren.

So wie wir sind, sind wir kostbar, liebenswert und einzigartig. – Wir müssen es nur zulassen und bereit sein zu fühlen.

 

Deshalb heißt mein Motto

Lernen dich zu motivieren, weil DU deine Motivation bist! RunRocket

ich werde wieder aus meiner Tiefzone aufstehen, den Druck rausnehmen und neu durchstarten.

Unter diesem Motto werde ich in die nächste Woche starten und mein Training wieder mit einem kleinen Umfang aufnehmen. Kürzere Läufe im GA 1 Bereich  und drei Krafttrainingseinheiten von 45 Minuten in der Woche, sodass ich wieder an meinen Trainingsplan anknüpfen kann.

 

Eure Sarah

 

 

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